AHF-Kongress Gastein 2023 AHF-Kongress Gastein 2023

AHF-Gastein 2023

25. – 26. Sep. 2023

Zwei Foren auf einen Schlag

Während das European Health Forum Gastein (EHFG) als die Plattform für europäische Gesundheitspolitikgespräche bekannt ist, zeichnet sich das Austrian Health Forum (AHF) als führendes Gesundheitsforum in Österreich durch Innovation und Interaktion mit der Praxis aus. Als Pre-Conference zum EHFG kam das AHF im September 2023 erstmals nach Gastein, um die Relevanz der europäischen Agenden für das österreichische Gesundheitssystem zu diskutieren.

Durch die Kooperation der beiden Foren wird Austausch und Feedback zwischen nationalen und europäischen Gesundheitsakteur:innen, der EU-Kommission, der WHO und anderen europäischen Organisationen ermöglicht, der wertvolle Synergien und praxistaugliche Lösungsansätze fördert.

Nachbericht AHF-Gastein 2023

In den letzten Jahren haben Gesundheitssysteme europaweit einen intensiven Stresstest durchgemacht. Systemische Probleme wie Personalmangel, Lieferengpässe und Gesundheitskompetenz der Bevölkerung (Health Literacy) sind nicht nur in Österreich auf der Agenda der Gesundheitsplaner und –politiker. Vor allem die Covid-Pandemie hat Überlegungen befeuert, wie die EU ihre Mitgliedstaaten auch in Fragen der Gesundheit – eine traditionell nationale und nicht europäische Domäne - unterstützen kann.

Vor diesem Hintergrund bot das Austrian Health Forum (AHF) in Kooperation mit dem European Health Forum Gastein (EHFG) die einmalige Gelegenheit, tiefere Einblicke in Überlegungen auf europäischer Ebene und ihre Wechselwirkungen mit dem österreichischen Gesundheitssystem zu gewinnen.

Die malerischen Berge in Gastein boten die Kulisse für das erste AHF-Gastein
Die malerischen Berge in Gastein boten die Kulisse für das erste AHF-Gastein

Das AHF, das dieses Jahr zum ersten Mal, seit seinem 5-jährigen Bestehen auch als Pre-Conference zum EHFG auftritt, öffnete seine Tore vom 25. bis zum 26. September 2023 vor der malerischen Kulisse des Gasteiner Tals im Kongresszentrum Bad Hofgastein. Das diesjährige Leitmotiv "Access to Medicine - europäische Gesundheitskonzepte im Praxis Check" bot den idealen Rahmen für eine intensive Auseinandersetzung mit den Schwerpunktthemen Prävention, Health Literacy und EU-Pharma Legislation an der Schnittstelle von europäischen Strategien und nationaler Praxis.

Get together in entspannter Atmosphäre am Vorabend des AHF-Gastein
Get together in entspannter Atmosphäre am Vorabend des AHF-Gastein

Die 150 ausgewählten europäischen und österreichischen Gesundheitsakteur:innen versammelten sich bereits am Sonntag, dem 24. September 2023, im Hotel Blü, um sich beim Vorabendevent in einem ungezwungenen Rahmen kennenzulernen und sich über erste Themen auszutauschen. Die entspannte Atmosphäre des Abends schuf eine ideale Grundlage für die kommenden Tage des intensiven Wissenstransfers und Diskutierens.

AHF-Gründer Christoph Hörhan eröffnet das AHF-Gastein
AHF-Gründer Christoph Hörhan eröffnet das AHF-Gastein

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, eröffnete Christoph Hörhan, Gründer des AHF, am Montag, dem 25. September 2023, den Kongress mit einem Zitat aus Hermann Hesses Gedicht "Stufen" und mit der Botschaft, die besondere Atmosphäre des ersten AHF-Gastein zu nutzen, um einer Lösung der drängenden Probleme im Gesundheitswesen näher zu kommen. Die laufenden Finanzausgleichsverhandlungen böten eine historische Chance für wirksame Reformen.

Eröffnungsredner Clemens Martin Auer ermutigt die Teilnehmer:innen, über den österreichischen Tellerrand zu blicken
Eröffnungsredner Clemens Martin Auer ermutigt die Teilnehmer:innen, über den österreichischen Tellerrand zu blicken

Die Eröffnungsredner:innen Günther Leiner, Gründer des EHFG, Clemens Martin Auer, Präsident des EHFG, Landesrätin Daniela Gutschi, Sektionschefin Meinhild Hausreither und SVS-Obmann Peter Lehner hoben in ihren Begrüßungsworten hervor, wie wichtig es sei, über den österreichischen Tellerrand zu blicken, gleichzeitig aber immer nationale Realitäten im Blick zu haben.

Die beiden Keynoterinnen - “Gesundheitsförderungs-Koryphäe” Heidrun Thaiss und Gesundheitssystem-Expertin Dimitra Panteli - führten die Teilnehmer:innen Montagvormittag in die Themen Health Literacy und Zugang zu Arzneimitteln ein und luden die AHF-Teilnehmer:innen anschließend dazu ein, Ihre Perspektiven zu ergänzen.

Heidrun Thaiss betonte in ihrem Vortrag die große Bedeutung der Gesundheit in Deutschland und forderte ein umfassendes Umdenken hin zu Prävention. Eine ihrer Hauptbotschaften war, dass Wissen allein – die Daten sprechen eindeutig für Prävention - nicht ausreicht; man muss ins Tun kommen. An den verhältnismäßig mickrigen Ausgaben für Prävention zeigt sich hingegen, dass Prävention weiterhin an letzter Stelle kommt; wachsende Herausforderungen lassen sich so nicht meistern. Besondere Sorge äußerte sie angesichts der Zunahme von psychischen Erkrankungen, Anorexie und Übergewicht bei jungen Menschen - insbesondere in sozial benachteiligten Schichten - und forderte eine Säule zur Förderung der psychischen Gesundheit. Sie beleuchtete außerdem die Zusammenhänge zwischen Chancengerechtigkeit, Prävention und gesundheitsfördernden Lebensumgebungen. Sie warnte vor der üblichen “Projektitis” - einer übermäßigen Ausrichtung auf kurzfristige Projekte im Gesundheitswesen und betonte hingegen die Notwendigkeit struktureller Veränderungen. Gesundheitskompetenz ist nicht bloß Wissen über die eigene Gesundheit, sondern auch Wissen über und Orientierung im Gesundheitssystem. Besorgniserregend ist daher die Abnahme der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung, was die Bedeutung der Gesundheitsförderung auf verschiedenen Ebenen, einschließlich Schulen und Arbeitsplätzen, unterstreicht. Thaiss betonte zuletzt die Notwendigkeit, gezielt Männer in Bezug auf Prävention anzusprechen und zu stärken, um den bestehenden Geschlechterunterschied in der Gesundheitsvorsorge zu verringern.

Panteli sprach über den "Access to Medicines" bzw. den ungleichen Zugang zu Arzneimitteln in der EU. Trotz der grundsätzlichen Zuständigkeit der Mitgliedstaaten für Gesundheitsfragen kann die EU koordinierende und unterstützende Maßnahmen ergreifen, insbesondere in den Binnenmarkt betreffenden Fragen. Eine umfassende Reform des Arzneimittelbereichs steht an, um die Verfügbarkeit von Medikamenten und den Zugang dazu in der gesamten EU zu verbessern, insbesondere angesichts von Lieferengpässen und hohen Kosten. Die Reform zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Resilienz zu erhöhen, wobei auch Umweltschutz berücksichtigt wird. Die Pandemie hat die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit auf EU-Ebene verdeutlicht und zur Idee einer europäischen Gesundheitsunion geführt, die Agenturen stärken und Regelungen harmonisieren soll. Das Pharma-Paket, das derzeit im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren ist, umfasst über 500 Maßnahmen zur Schaffung eines Binnenmarktes für Arzneimittel, Reduzierung von Bürokratie, Sicherstellung der Versorgung, Förderung von Innovation und ökologischer Nachhaltigkeit von Arzneimitteln. Ein zentrales Diskussionsthema ist der sogenannte Unterlagenschutz, mit einem Vorschlag zur Pauschalreduzierung von 8 auf 6 Jahre und Verlängerungsoptionen. Trotz Einigkeit über die Ziele der Reform, gibt es unterschiedliche Ansichten zur Umsetzung und der Prozess wird voraussichtlich nicht vor der nächsten EU-Wahl abgeschlossen sein.

SVS-Generaldirektor Hans Aubauer im Austausch mit den beiden Keynoter:innen über Prävention und Gesundheitskompetenz in Österreich
SVS-Generaldirektor Hans Aubauer im Austausch mit den beiden Keynoter:innen über Prävention und Gesundheitskompetenz in Österreich

Ein auflockernder Spaziergang durch den Schlosspark Richtung Mittagessen auf der Weitmoser Schlossalm ließ Platz, um über die vielen Impulse des Vormittages ins Gespräch zu kommen.

Mittagswanderung der Teilnehmer:innen zur Weitmoser Schlossalm
Mittagswanderung der Teilnehmer:innen zur Weitmoser Schlossalm
Vortrag von Peter Kölblinger im Workshop „Jetzt handeln- Health Literacy & Screening“
Vortrag von Peter Kölblinger im Workshop „Jetzt handeln- Health Literacy & Screening“

Zwei Parallelworkshops - zur Früherkennung von Hautkrebs und Strategien für Impfprogramme - boten schließlich an Tag eins den Teilnehmer:innen Möglichkeit, gemeinsam mit nationalen und internationalen Fachexpert:innen neue Lösungsansätze zu entwickeln.

Im Workshop „Jetzt handeln- Health Literacy & Screening“ arbeiteten Christina Dietscher, die Leiterin der Abteilung für nicht übertragbare Erkrankungen im Gesundheitsministerium, Martina Löwe, die Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe, Thomas Wochele, der ärztliche Leiter der Caritas der Erzdiözese Wien, UMIT-Tirol Professorin Beate Jahn, die Dermatoonkologen Peter Kölblinger und Erika Richtig,  sowie SVS-Direktor Michael Müller am Beispiel Hautkrebs mit den Teilnehmer:innen an Modellen zur Verbesserung der Früherkennung. Ausgangspunkt war die Feststellung, dass aus medizinischer Perspektive, bzw. auf Ebene des individuellen Hautkrebspatienten, Früherkennung jedenfalls sinnvoll, verhältnismäßig einfach und auch risikolos ist. Ob allerdings strukturierte Screening- oder Früherkennungsprogramme auf systemischer, gesamtgesellschaftlicher Ebene sinnvoll, d.h. auch gesundheitsökonomisch effizient sind, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, wie der Definition der Zielpopulation, der Screeningmethode und des Screeningzeitpunkts. Die Workshop-Teilnehmer:innen entwickelten einige “Früherkennungsstrategien”, die diese Faktoren definierten, und die in einem nächsten Schritt im Rahmen von Modellberechnungen auf ihre Effizienz getestet werden könnten - vor einer Umsetzung im Gesundheitssystem.

Die Teilnehmer:innen im Workshop „Jetzt handeln- Health Literacy & Screening"
Die Teilnehmer:innen im Workshop „Jetzt handeln- Health Literacy & Screening"
Programmkoordinatorin Sophia Freynhofer entwickelt mit den Workshopteilnehmer:innen eine Screeningstrategie für Hautkrebs
Programmkoordinatorin Sophia Freynhofer entwickelt mit den Workshopteilnehmer:innen eine Screeningstrategie für Hautkrebs

Der Parallelworkshop „Chancen nützen: Strategien für erfolgreiche Impfprogramm“ - mit Keynoterin Gudrun Thaiss, Gesundheitsmanagerin Maria Auer, Gesundheitsrechtsexperte Petar Bajić, Gesundheit Österreich GmbH Geschäftsführer Herwig Ostermann, Landesimpfkoordinator Ulrich Radda, sowie Katja Fischer, stv. Leiterin der Abteilung Impfwesen im Gesundheitsministerium, und Gunda Gittler, Apothekenleiterin am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz - konzentrierte sich darauf, Impfungen als eine der wirksamsten und kosteneffektivsten Präventionsmaßnahmen der öffentlichen Gesundheit hervorzuheben. Grundlage boten hier vor allem die Änderungen der Impfempfehlungen des Nationalen Impfplans und die drohende COVID-Welle im Herbst. Die Ursachen für niedrige Impfraten in Österreich sind vielfältig und reichen von mangelnder Gesundheitskompetenz bis hin zu Zugangsbarrieren im Gesundheitssystem. Der österreichische Impfplan empfiehlt Impfungen für Erwachsene, aber deren Umsetzung ist verbesserungsbedürftig. Eine bessere Umsetzung dieser Empfehlungen hätte nicht nur positive Auswirkungen auf die Einzelnen, sondern auch auf das Gesundheitssystem und die Gesellschaft insgesamt. Im Workshop wurden Ansätze erarbeitet, um Impfprogramme für Erwachsene in Österreich zu etablieren, Hindernisse diskutiert und Lösungsmodelle zu Finanzierung und Implementierung entwickelt.

Angeregte Diskussionen im Workshop „Chancen nützen: Strategien für erfolgreiche Impfprogramme“
Angeregte Diskussionen im Workshop „Chancen nützen: Strategien für erfolgreiche Impfprogramme“
Ulrich Radda präsentiert Ideen, die in der Gruppe erarbeitet wurden
Ulrich Radda präsentiert Ideen, die in der Gruppe erarbeitet wurden

Das AHF zeichnet sich vor allem durch seine interaktiven Formate aus, die nach der Methode des „Political Design Thinking“ miteinander verknüpft werden. Dadurch werden Impulse, Erfahrungen und Netzwerke von Teilnehmer:innen so verwoben, dass Fragestellungen neu begreifbar, überzeugende Ideen gefunden und auf ihre Relevanz und Praxistauglichkeit geprüft werden können.

Abschließende Diskussion der Ergebnisse aus den beiden Workshops am Podium: ”Prävention und Health Literacy: systemisch denken”
Abschließende Diskussion der Ergebnisse aus den beiden Workshops am Podium: ”Prävention und Health Literacy: systemisch denken”

So griff die abschließende Podiumsdiskussion des ersten Forum-Tages „Prävention und Health Literacy: systemisch denken“ mit Michael Müller, ÖGAM-Vertreterin Stephanie Poggenburg, Sektionschefin Katharina Reich, Heidrun Thaiss und Thomas Wochele, die Ergebnisse der vorangegangenen Workshops auf und entwickelte diese weiter. Conclusio und Handlungsanweisung der Diskutant:innen: Das Gesundheitssystem lebt von Innovation und Weiterentwicklung und es gibt zahlreiche bemerkenswerte Initiativen und sinnvolle Ansätze; aber es fehlt Vertrauen zwischen den Akteur:innen in Österreich. Dieses gilt es gerade jetzt zum Beispiel bei den Finanzausgleichsverhandlungen wieder aufzubauen, um aus dem Stillstand herauszukommen.

Der zweite Kongresstag, entwickelte Verständnis und Konzepte rund um den Zweiten Themen-Stream “Pharma Legistlation” weiter.

Podiumsdiskussion ”Von Policy zu Politics”
Podiumsdiskussion ”Von Policy zu Politics”

In der Podiumsdiskussion „Von Policy zu Politics“ wurde die neue "EU Pharma Legislation" kontrovers diskutiert, insbesondere die Vorschläge zum Schutz des intellektuellen Eigentums - konkret Einschränkungen zum Unterlagenschutz. Übergeordnetes Ziel dieser neuen “EU Pharma Legislation” ist, den Zugang zu Arzneimitteln in der gesamten EU zu verbessern; ein Unter-Ziel, die Verfügbarkeit von innovativen Produkten in allen Mitgliedstaaten zu erhöhen.

Die Diskutant:innen - Clemens Martin Auer, die Tiroler SPÖ-Klubobfrau Elisabeth Fleischanderl, EUCOPE-Vertreter Matthias Heck, PHARMIG-Vizepräsidentin Ina Herzer und die Abgeordnete zum EU-Parlament Angelika Winzig - sahen in der neuen Pharma Legislation eine Chance, den Rahmen für Gesundheit auf EU-Ebene neu zu definieren. Die Vorschläge zum intellektuellen Eigentum bewerteten sie aber durchwegs kritisch. Eine druckfrische Studie des Economica Instituts zur ökonomischen Relevanz der EU Pharma Legislation, die beim AHF-Gastein präsentiert wurde, bot dafür die wirtschaftlichen Grundlagen und zeigte auf, wie Einschränkungen des intellektuellen Eigentums de facto zu weniger Investitionen in Forschung und Entwicklung und damit weniger Innovation führen können. Weiters identifizierten die Diskutant:innen ganz andere Hindernisse bei der Einführung von innovativen Arzneimitteln in den Mitgliedstaaten – allen voran Parallelimporte und national unterschiedliche Erstattungsregeln – die durch die aktuellen Änderungsvorschläge nicht adressiert werden.

Im Panel „Liefersicherheit für Arzneimittel: Maßnahmen für Österreich“ wurden die Ergebnisse des von der Europäischen Kommission finanzierten Projekts “Improving Patient Access to Medicines in Austria and in the EU by Improving the Pharmaceutical Value Chain” vorgestellt. Das Panel startete mit einem Impuls von Nathalie Berger, Direktorin der GD REFORM, indem sie die wichtigsten Schritte des Projektes zusammenfasste. Ein Augenmerk lag auf der Verbesserung der Resilienz des österreichischen Gesundheitssystems hinsichtlich der Zugänglichkeit von Arzneimitteln und der Entwicklung von Bewertungskriterien” um politische Maßnahmen priorisieren zu können. Patient:innenbedürfnisse und die Umsetzung von Verbesserungen im Zugang zu qualitativ hochwertigen Arzneimitteln standen im Mittelpunkt. Die Diskutant:innen – der Präsident des Österreichischen Generikaverbandes Wolfgang Andiel, Apothekenkammerpräsidentin Ulrike Mursch-Edlmayr und BVSHOE-Geschäftsführerin Sabine Röhrenbacher, sowie Stefan Eichwalder, Abteilungsleiter im Gesundheitsministerium, und Thyra de Jongh, Expertin für Gesundheitspolitik und Innovation auf europäischer Ebene - waren sich einig, dass sich ein Medikamentenengpass wie letzten Winter nicht wiederholen dürfe; die COVID-Krise habe gezeigt, dass entscheidende Maßnahmen getroffen werden müssen. Das EU-Projekt “Patient Access” zeigt das Bemühen, aus der Vergangenheit zu lernen und wirksame Lösungen für eine komplexe Problematik zu finden.

Peter Lehner, LR Beate Prettner, BM Johannes Rauch, Christoph Hörhan, Dimitra Panteli
Peter Lehner, LR Beate Prettner, BM Johannes Rauch, Christoph Hörhan, Dimitra Panteli

In der abschließenden Diskussion „Next Steps: Was kommt bei den Menschen an?“ wurden die Themen des Forums von Gesundheitsminister Johannes Rauch, Landesrätin Beate Prettner, Peter Lehner und Dimitra Panteli auf höchstem politischem Niveau noch einmal beleuchtet. Während einer heißen Phase der Finanzausgleichsverhandlungen stand allerdings vor allem auch die Frage der Finanzierung der Krankenhäuser versus des niedergelassenen Bereichs im Mittelpunkt. Alle vier Diskutant:innen waren sich jedoch einig, dass es eine Gesamtlösung braucht und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. In den Worten von Gesundheitsminister Johannes Rauch:

„Jeder Mensch in Österreich muss die gleichen Chancen auf ein gesundes Leben haben, unabhängig sozialer Voraussetzungen. Unbesetzte Kassenstellen, Personalmangel im Pflegebereich, Überlastung der Spitäler – das österreichische Gesundheitssystem steht aktuell vor großen Herausforderungen. Es braucht eine Vielzahl an Maßnahmen sowie eine langfristige Verbesserung der Arbeitsbedingungen – vor allem im niedergelassenen Bereich und der Pflege, um das österreichische Gesundheitssystem zukunftsfit zu machen. Damit das gelingt, müssen alle Beteiligten eng zusammenarbeiten. Das ist mein Ziel als Gesundheitsminister.“

Das AHF-Gastein 2023 bot nicht nur eine reichhaltige Agenda, sondern auch ein inspirierendes und motivierendes Kongressklima. Die Teilnehmer:innen waren eingeladen, neue Impulse zu setzen, Erfahrungen auszutauschen und wertvolle Netzwerke zu knüpfen. Die beiden Kongresstage waren geprägt von lebhaften Diskussionen, neuen Erkenntnissen und dem gemeinsamen Streben nach einer besseren Gesundheitsversorgung in Europa und Österreich.

Video-Nachbericht

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Programm

Vorabend-Event

Sonntag, 24. September

  • Ab 18:30 Uhr
    Check-in und Willkommen: Drinks & Thoughts

    Willkommensgetränke und Austausch mit den Speakern/Check-in im Hotel Blü

Tag 1

Montag, 25. September

  • Ab 9:30 Uhr
    Fortsetzung Check-in

    im Kongresszentrum Bad Hofgastein

  • 10:30-10:45 Uhr
    Begrüßung

    Christoph Hörhan
    Clemens Martin Auer

  • 10:45-11:00 Uhr
    Eröffnungszeremonie

    LR Daniela Gutschi
    Peter Lehner
    SC Meinhild Hausreither

  • 11:00-11:30 Uhr
    Keynote: Von Verhalten und Verhältnis: Health Literacy im System

    Heidrun Thaiss

  • 11:30-12:00 Uhr
    Keynote: Von Idealen und Instrumenten: Patient Access to Medicines

    Dimitra Panteli

  • 12:00-12:45 Uhr
    Interaktion und Conclusio

    Dimitra Panteli
    Heidrun Thaiss
    Hans Aubauer
    und die Teilnehmer:innen des AHF-Gastein

  • 12:45-15:00 Uhr
    Themenwanderung mit Mittagessen
  • 15:00-17:00 Uhr
    Parallelworkshops
  • 17:00-17:30 Uhr
    Pause
  • 17:30-18:45 Uhr
    Podiumsdiskussion und Interaktion: Prävention und Health Literacy: systemisch denken

    Michael Müller
    Stephanie Poggenburg
    SC Katharina Reich
    Heidrun Thaiss
    Thomas Wochele

  • 19:00-21:00 Uhr
    Abend:Essen!

Durch das Programm führt Christoph Hörhan

Tag 2

Dienstag, 26. September

  • 9:00-9:15 Uhr
    Gemeinsamer Start in den Tag

    im Kongresszentrum Bad Hofgastein

  • 9:15-10:30 Uhr
    Podiumsdiskussion und Interaktion: Von Policy zu Politics: EU Pharma Legislation

    Impuls: Martin Gleitsmann
    Clemens Martin Auer
    Elisabeth Fleischanderl
    Matthias Heck
    Ina Herzer
    Angelika Winzig
    Moderation: Katja Arthofer

  • 10:30-11:00 Uhr
    Pause
  • 11:00-12:15 Uhr
    Podiumsdiskussion und Interaktion: Liefersicherheit für Arzneimittel: Maßnahmen für Österreich

    Impuls: Nathalie Berger
    Wolfgang Andiel
    Stefan Eichwalder
    Thyra de Jongh
    Ulrike Mursch-Edlmayr
    Sabine Röhrenbacher
    Moderation: Katja Arthofer

  • 12:15-13:00 Uhr
    Mittagspause
  • 13:00-14:15 Uhr
    Next Steps: Was kommt bei den Menschen an?

    BM Johannes Rauch
    LR Beate Prettner
    Peter Lehner
    Dimitra Panteli

  • 14:15 Uhr
    Pause und Abschluss des AHF-Gastein
  • Ab 14:45 Uhr EHFG*
    Start des EHFG
  • 14:45-15:45 Uhr EHFG*
    Präsentation Women in Global Health (WGH)

    BM Johannes Rauch

  • 16:30-17:45 Uhr EHFG*
    Primary Health Care
  • 16:30-17:45 Uhr EHFG*
    Resilience Health Workforce in the Age of AI
  • 18:15-19:30 Uhr EHFG*
    Mental health in the South-eastern Europe region

Durch das Programm führt Christoph Hörhan
*Am Nachmittagsprogramm des European Health Forum Gastein können die Teilnehmer:innen des AHF-Gastein kostenfrei teilnehmen.

Referent:innen

Wolfgang Andiel

Lead Public Affairs bei Sandoz GmbH und Präsident des Österreichischen Generikaverbandes

Dr. Wolfgang Andiel

Lead Public Affairs bei Sandoz GmbH und Präsident des Österreichischen Generikaverbandes

Dr. Wolfgang Andiel ist Lead Public Affairs bei Sandoz GmbH und Präsident des Österreichischen Generikaverbandes. Nach dem Medizinstudium hat Dr. Andiel seine Laufbahn 1992 in der Pharmaindustrie zunächst als Medical Advisor bei Merckle GmbH begonnen. Es folgte ein rascher Wechsel in den Pharma-Sales-Bereich und schließlich 1998 der Eintritt in die Biochemie Gmbh, der heutigen Sandoz Österreich, wo er in verschiedenen Marketing und Sales Positionen tätig war. Heute ist er bei Sandoz Österreich für Public Affairs verantwortlich.

Neben seinen beruflichen Funktionen war Dr. Andiel stets auch ehrenamtlich für Interessensvertretungen der Industrie tätig. Beim Österreichischen Generikaverband als Obmann von 2004-2006 und seit 2016 als Präsident. Er ist weiters Mitglied des Pharmaausschusses des Fachverbandes der Chemischen Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich und Mitglied in verschiedenen Standing Committees der Pharmig.

Hans Aubauer

Generaldirektor der Sozialversicherung der Selbstständigen

DI Mag. Dr. Hans Aubauer CFA

Generaldirektor der Sozialversicherung der Selbstständigen

Hans Aubauer ist Generaldirektor der Sozialversicherung der Selbstständigen (SVS). Die SVS ist eine bundesweite, berufsständische Sozialversicherung, die mit den Sparten Kranken-, Pensions- und Unfallversicherung allen Selbständigen Österreichs soziale Sicherheit aus einer Hand anbieten kann. Neun eigene Gesundheitseinrichtungen mit über 1.000 Betten, 8.000 Vertragsärzte, 3.000 Zahnärzte sowie weitere 9.000 Vertragspartner stehen den 1,3 Millionen Kunden zur Verfügung. Das Gebarungsvolumen beträgt 10,3 Milliarden Euro.

Hans Aubauer studierte Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie Nachrichtentechnik an der Technischen Universität Wien und absolvierte die postgraduale Ausbildung zum Chartered Financial Analyst (CFA). Vor seinem Wechsel in die Sozialversicherung hatte er Führungspositionen in der Privatwirtschaft inne, machte Stationen in verschiedenen Wirtschaftsunternehmen, wo er unter anderem als CIO Integrationsprojekte bei Banken in Osteuropa, Deutschland und Holland begleitete. Sein Schwerpunkt liegt im Management komplexer Großprojekte in Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Dr. Hans Aubauer ist verheiratet und Vater zweier Kinder, neben seiner Tätigkeit als Lektor an verschiedenen Hochschulen ist der gebürtige Wiener seit über 30 Jahren als Rettungssanitäter im Gesundheitswesen aktiv.

Clemens Martin Auer

Präsident des European Health Forum Gastein

Dr. Clemens Martin Auer

Präsident des European Health Forum Gastein
  • Seit 2017 Präsident des European Health Forum Gastein
  • Bis März 2021: Zweiter Vorsitzender der Corona-Kommission
  • 2005-2018: Präsidial- und Sektionschef (Sektion I) im Gesundheitsministerium, zuständig für das Gesundheitssystem (Versorgungsplanung, Finanzierung und Qualität) und zentrale Koordination (Personal und Budget) sowie für die Geschäftsführung der Bundesgesundheitsagentur und den Vorsitz des PRIKRAF, des Fonds zur Finanzierung der Privatkrankenanstalten
  • 2006-2018: Gesundheit Österreich GmbH
  • 2008-2013: Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH - Mitglied des Aufsichtsrates
  • 03/2003-01/2007: Kabinettschef der Bundesministerin für Gesundheit, Maria Rauch-Kallat
  • 1993-2003: Politischer Direktor im Generalsekretariat der Österreichischen Volkspartei unter den beiden Vorsitzenden Vizekanzler Dr. Erhard Busek und Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel

Maria Auer

Gesundheitsmanagerin beim Salzburger Gesundheitsfonds

Maria Auer MA

Gesundheitsmanagerin beim Salzburger Gesundheitsfonds

Ausbildung

  • 09/2014-09/2018: FH OÖ, Fakultät für Gesundheit und Soziales, Linz, Österreich, Services of General Interest (M.A.)
  • 09/2011-09/2014: MCI, Management Center Innsbruck, Österreich, Nonprofit-, Sozial- und Gesundheitsmanagement (B.A.)

Beruflicher Werdegang

  • Seit 06/2019: Gesundheitsmanagerin bei SAGES, Salzburg
  • 05/2015-10/2015: Projektmitarbeiterin bei Caritas für Menschen mit Behinderungen, Linz
  • 03/2014-07/2014: Projektmitarbeiterin bei CAP Partner, Kopenhagen

Petar Bajić

Experte für Gesundheits- und Sozialversicherungsrecht bei der Industriellenvereinigung (IV)

Mag. Petar Bajić

Experte für Gesundheits- und Sozialversicherungsrecht bei der Industriellenvereinigung (IV)

Ausbildung

  • 10/2011-03/2017: Universität Wien, Studium der Rechtswissenschaften; Magister iuris
  • 09/2006-06/2011: Höhere Technische Lehranstalt in Wien XVI, Ausbildungsschwerpunkt: Elektrotechnik und industrielle Elektronik

Beruf und Funktionen

  • Seit 04/2021: Vereinigung der Österreichischen Industrie (IV), Experte im Bereich Arbeit, Soziales, Gesundheit
  • Seit 12/2021: Mitglied des Verwaltungsrats der Pensionsversicherungsanstalt (PVA)
  • 01/2020-03/2021: Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), Referent der Generaldirektion
  • 03/2018-12/2019: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA),
  • Referent in der Stabsstelle Allgemeines Rechtswesen

Nathalie Berger

Director for Support to Member States’ reforms, Directorate-General for Structural Reform Support, European Commission

Nathalie Berger PhD

Director for Support to Member States’ reforms, Directorate-General for Structural Reform Support, European Commission

Nathalie leitet die Direktion der GD REFORM, die technische Unterstützung für wachstumsfördernde Reformen der Mitgliedstaaten in den Bereichen Steuerverwaltung und öffentliches Finanzmanagement, Regierungsführung und öffentliche Verwaltung, nachhaltiges Wachstum und Unternehmensumfeld, Arbeitsmarkt, Bildung, Gesundheits- und Sozialdienste und Finanzsektor sowie den Zugang zu Finanzmitteln bereitstellt. Die Zuständigkeit der Direktion umfasst die Unterstützung der Reformen in den Mitgliedstaaten zur Umsetzung der Wiederherstellungs- und Belastbarkeitspläne.

Bevor sie diese Position im Mai 2021 antrat, leitete Nathalie das Referat für Bankenregulierung und -aufsicht der GD FISMA bei der Europäischen Kommission, das die Bekämpfungs- und Sondermaßnahmen der Kommission nach der Covid-19-Pandemie vorantrieb und das einen stabilen, nachhaltigen und integrierten Bankensektor durch solide, aber verhältnismäßige aufsichtsrechtliche Bestimmungen und eine integrierte Aufsicht fördert. Zuvor war Nathalie zwischen 2015 und 2019 für Versicherungen und Pensionen verantwortlich – mit Zuständigkeiten in den Bereichen Solvency II, Verbraucherversicherungen, Kfz-Versicherungen und Pensionsfonds. Zu den wichtigsten Errungenschaften zählen das Paneuropäische Produkt für die private Altersvorsorge (Pan-European Personal Pension Product - PEPP) - eine Vorzeigemaßnahme im Rahmen der Kapitalmarktunion - und das zwischen der EU und den USA geschlossene Regulierungsabkommen über Versicherungen und Rückversicherungen mit dem die in den USA auferlegten Sicherungsanforderungen für europäische Rückversicherer aufgehoben wurden. Davor leitete Nathalie seit 2012 das für Audit- und Ratingagenturen zuständige Referat.

Zuvor war sie als Expertin für Gesellschaftsrecht und Unternehmensführung tätig und ab 2007 als stellvertretende Referatsleiterin für die Beziehungen zum Europäischen Parlament und zum Rat sowie für die politische Koordinierung zuständig. Nathalie begann ihre berufliche Laufbahn als Hochschulforscherin und -dozentin sowie als freiberufliche Beraterin für eine Bankengruppe. Im Jahr 2000 trat sie der Europäischen Kommission bei und war hauptsächlich für die Entwicklung der Durchführungsbefugnisse der Kommission im Bereich Finanzdienstleistungen verantwortlich. Sie war Mitglied der Task Force der Kommission zur Zukunft der Europäischen Union und Beraterin der Kommissionsvertreter im Europäischen Konvent und der Regierungskonferenz 2002-2004. Die französische Staatsbürgerin Nathalie hat einen Doktortitel in Rechtswissenschaften und einen Bachelor of Arts in Politik. Sie ist Autorin mehrerer Artikel und eines Buches über Recht und Politik in Europa.

Christina Dietscher

Leiterin der Abteilung A/1 Nicht übertragbare Erkrankungen, psychische Gesundheit und Altersmedizin im BMSGPK

Mag. Dr. Christina Dietscher

Leiterin der Abteilung A/1 Nicht übertragbare Erkrankungen, psychische Gesundheit und Altersmedizin im BMSGPK

Christina Dietscher ist ausgebildete Medizin- und Gesundheitssoziologin. Nach mehr als 20 Jahren in der Gesundheitsförderungs- und Gesundheitskompetenz-Forschung am WHO-Kooperationszentrum für Gesundheitsförderung in Krankenhaus und Gesundheitswesen in Wien wechselte sie 2015 ins österreichische Gesundheitsministerium. Dort leitet sie heute die Abteilung für nicht übertragbare Krankheiten, psychische Gesundheit und Altersmedizin. Sie ist Vorsitzende der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz und Ko-Vorsitzende des europäischen WHO-Netzwerks zur Messung von Gesundheitskompetenz M-POHL.

Stefan Eichwalder

Leiter der Gruppe VII/B Gesundheitssystem, stv. Leiter der Sektion VII im BMSGPK

Mag. Stefan Eichwalder

Leiter der Gruppe VII/B Gesundheitssystem, stv. Leiter der Sektion VII im BMSGPK

Stefan Eichwalder arbeitet als Direktor beim Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz in Österreich und ist verantwortlich für die Abteilung Gesundheitssystem (VII/B). Herr Eichwalder ist Mitglied verschiedener Arbeitsgruppen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene und stellvertretender Vorsitzender des Lenkungsausschusses des Europäischen Observatoriums für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik. Bevor er 2012 zum Ministerium kam, arbeitete er als Wissenschaftler im Bereich Gesundheitsökonomie und in der Statistik- und Forschungsabteilung der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO). Seine Expertise liegt in den Bereichen Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik, welche er mit den Erfahrungen aus seiner akademischen Arbeit ergänzt.

Katja Fischer

Stv. Leiterin der Abteilung A/10 Impfwesen im BMSGPK

Dr. Katja Fischer

Stv. Leiterin der Abteilung A/10 Impfwesen im BMSGPK

Ausbildung

  • 10/2022-jetzt: Universitätslehrgang „Master of Public Health (MPH)“, Medizinische Universität Graz, Voraussichtlicher Abschluss im Juni 2025
  • 2009-2017: Diplomstudium Humanmedizin, Medizinische Universität Wien, Diplomarbeit zum Thema „Einflussfaktoren auf die Entwicklung einer professionellen Identität bei Studierenden der Medizinischen Universität Wien“

Beruflicher Werdegang

  • 05/2018-jetzt: Stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung für Impfwesen, Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (dabei von 03/2020 bis 09/2020 Teil des COVID-19 Krisenstabs)
  • 03/2018-05/2018: Transplantationskoordinatorin der klinischen Abteilung für Transplantation, Universitätsklinik für Chirurgie am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien
  • 10/2016-02/2018: Fachliche Mitarbeiterin der Landesschulung, Arbeiter-Samariter-Bund Wien (Lehrtätigkeit, Projekt- und Unterrichtskonzeption)
  • 12/2015-09/2016: Einsatzleiterin und Mitarbeiterin des Fachbereichs Soziale Dienste, Flüchtlingsunterkunft Dusika Stadion/Sport & Fun Halle, Arbeiter-Samariter-Bund Wien

Elisabeth Fleischanderl

Klubobfrau der SPÖ im Tiroler Landtag

Elisabeth Fleischanderl BA

Klubobfrau der SPÖ im Tiroler Landtag

Ausbildung

  • 2014-04/2022: Leopold-Franzens-Universität, Politikwissenschaft, Innsbruck, BA

Politische Funktionen

  • Seit 25.10.2022: SPÖ Landtagsklub Tirol - Klubobfrau
  • Seit 07.05.2022: Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen - Bundesvorsitzender-Stv.
  • Seit 12/2019: SPÖ Tirol - Stellvertretende Landesparteivorsitzende
  • Seit 11/2018: Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschisten Tirol - Vorsitzende
  • Seit 05/2018: SPÖ Schwaz - Bezirksvorsitzende
  • Seit 18.06.2016: SPÖ Frauen Tirol - Landesvorsitzende-Stellvertreterin
  • 06.07.2018-06.07.2020: Verband Sozialdemokratischer Gemeindevertreter in Tirol - Kassierin
  • 11/2018: Junge Generation in der SPÖ Tirol, Vorstand - Mitglied
  • 28.04.2016-2018: SPÖ Frauen Schwaz - Bezirksvorsitzende
  • 2014-2016: SPÖ Schwaz - Bezirksjugendreferentin

Sophia Freynhofer

Programmkoordinatorin des Austrian Health Forum

Mag. Sophia Freynhofer MBA

Programmkoordinatorin des Austrian Health Forum
  • Geschäftsführerin der PrimÖ GmbH
  • Seit 10+ Jahren Beraterin mit den Schwerpunkten Innovation, Betriebsoptimierung, Änderungsmanagement, Strategische Planung & Marketing
  • Gruppenpraxis-Managerin
  • 6-jährige Beratertätigkeit Vereinte Nationen
  • Davor Funktionen im österreichischen Gesundheitsmanagement, in der öffentlichen Verwaltung und Arbeit als freischaffende Künstlerin

Gunda Gittler

Leiterin der Apotheke der Barmherzigen Brüder Linz

Mag. Gunda Gittler MBA, aHPh

Leiterin der Apotheke der Barmherzigen Brüder Linz
  • Zentraler Medikamenteneinkauf für BHB Ö
  • Sachkundige Person §63 Arzneimittelherstellungsbetrieb: maschinelle Neuverblisterung
  • Patientenorientierte Dienstleistungen (Klinische Pharmazie, Neuverblisterung)

Martin Gleitsmann

Senior Research Fellow im Economica Institut für Wirtschaftsforschung

Dr. Martin Gleitsmann

Senior Research Fellow im Economica Institut für Wirtschaftsforschung

Seit Oktober 2019 selbstständiger Unternehmensberater und Senior Research Fellow im Economica Institut für Wirtschaftsforschung. Experte für Gesundheit, Soziales und Arbeitsmarkt. Davor ab 1999 Leiter der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit der Wirtschaftskammer Österreich; Mitglied im Verbandsvorstand des Hauptverbandes der österr. Sozialversicherungsträger und u.a. Initiator und GF der Plattform Gesundheitswirtschaft; 2001-2005 (Vize)Präsident im Hauptverband der österr. SVTräger; 2009-2010 Obmann-Stv. der SVA.

Daniela Gutschi

Salzburger Landesrätin für Bildung, Gesundheit, Frauen, Diversität und Chancengleichheit

LR Mag. Daniela Gutschi

Salzburger Landesrätin für Bildung, Gesundheit, Frauen, Diversität und Chancengleichheit

Daniela Gutschi wurde am 18. Juni 1967 in Kitzbühel (Tirol) geboren. Sie ist mit Johann Gutschi verheiratet und Mutter zweier Kinder (Johanna Viola, 1995, und Valentin, 1998). Bis zu ihrer Angelobung als Landesrätin war sie von 2008 bis Februar 2021 Geschäftsführerin im Hilfswerk Salzburg.

Nach dem Besuch der Volksschule Itter (Tirol) und dem Bundesrealgymnasium Wörgl maturierte sie 1986 an der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe in Innsbruck. Nach einem Auslandsjahr in den USA und Kanada studierte sie 1987 bis 1992 Politikwissenschaft sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg und schloss dieses als Magistra ab.

Noch vor ihrer Tätigkeit in der Hilfswerk-Geschäftsführung war sie von 1997 bis 2008 Politische Trainerin mit dem Schwerpunkt Gemeinden und Frauen und von 2001 bis 2008 Leiterin der Familien- und Sozialzentren des Hilfswerks in der Stadt Salzburg und im Flachgau.

1992 erfolgte der Eintritt in die Politik als Stadtgeschäftsführerin der ÖVP Salzburg. Seit 2009 ist sie Mitglied im Landesvorstand der ÖVP Frauen Salzburg. Weitere politische Karriereschritte waren Bezirksobmann-Stellvertreterin des ÖAAB Flachgau (seit 2013) und Landesobmann-Stellvertreterin des ÖAAB Salzburg (2014 bis 2018 und seit 2019). Seit 2013 und bis zu ihrer Angelobung als Landesrätin war Gutschi Abgeordnete zum Salzburger Landtag für die ÖVP, davon seit 2015 Klubobfrau des ÖVP-Landtagsklubs.

Daniela Gutschi engagiert sich in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen in den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales, unter anderem für das DomQuartier, das Museum der Moderne, das Haus der Natur und das Keltenmuseum, im Orchester- und Theaterausschuss sowie bei der Jugendhilfe.

Seit 3. Februar 2021 ist sie Landesrätin für Bildung, Naturschutz und Nationalpark in der Salzburger Landesregierung. 2023 wurde sie wiedergewählt und ist in der Regierung für Bildung, Gesundheit, Frauen, Diversität und Chancengleichheit zuständig.

Meinhild Hausreither

Leiterin der Sektion VI Humanmedizinrecht und Gesundheitstelematik im BMSGPK

SC DDr. Meinhild Hausreither

Leiterin der Sektion VI Humanmedizinrecht und Gesundheitstelematik im BMSGPK

Meinhild Hausreither hat umfassende Berufserfahrung im Gesundheitsministerium und ist in diesem seit 01.04.1985 in diversen Funktionen tätig. Bevor sie im Dezember 2020 die Leitung der Sektion für Humanmedizinrecht und Gesundheitstelematik übernahm, war sie von November 2018 bis Dezember 2020 Leiterin der Gruppe Humanmedizinrecht, von November 1991 bis Dezember 2020 Leiterin der Abteilung für Allgemeine Gesundheitsrechtsangelegenheiten und Gesundheitsberufe sowie von Oktober 1990 bis November 1991 Referatsleiterin.

Hausreither studierte Rechtswissenschaften und Politikwissenschaften an der Universität Wien. Sie geht diversen Lehr- und Vortragstätigkeiten nach und hat zahlreiche Publikationen verfasst.

Matthias Heck

Vertreter EUCOPE, Leiter Government Affairs EU Alexion Astra Zeneca Rare Disease

Matthias Heck M.A.

Vertreter EUCOPE, Leiter Government Affairs EU Alexion Astra Zeneca Rare Disease

In Brüssel ansässig, konzentriert sich Matthias Heck derzeit auf die EU-Gesetzgebung. Vor dem Hintergrund der Überarbeitung des EU-Arzneimittelrechts bringt Matthias seine praktischen Erfahrungen aus Finanzierungsverhandlungen in verschiedenen EU-Märkten, einschließlich des AMNOG, sowie aus dem führenden Engagement für Rahmenbedingungen aus politischer Sicht auf nationaler und europäischer Ebene ein. Neben seiner Erfahrung in Unternehmen war Matthias auch Leiter des Brüsseler Büros des Verbandes der Pharmazeutischen Industrie sowie Rechtsberater des Europäischen Verbandes der Pharmazeutischen Unternehmer (EUCOPE). Er hat regelmäßig über Themen der Lebenswissenschaften geschrieben und gesprochen. Matthias ist Volljurist (Rechtsanwaltskammer Köln) und hat einen Master in internationalen Wirtschaftsbeziehungen und Diplomatie.

Ina Herzer

Vizepräsidentin der PHARMIG

Ina Herzer

Vizepräsidentin der PHARMIG

Ina Herzer ist Managing Director von MSD Österreich. Nach mehreren Jahren in der Medienbranche kam Ina Herzer 2001 zu MSD, wo sie zunächst im kommerziellen Bereich bei MSD Deutschland gearbeitet hat. Nach verschiedenen regionalen und globalen Rollen stieg sie 2016 zum Mitglied der Geschäftsleitung für Primary Care und Impfstoffe bei MSD Deutschland auf. 2019 wechselte sie als Geschäftsführerin zu MSD Österreich und ist seit 2021 zudem Vizepräsidentin der Pharmig, der Interessenvertretung der pharmazeutischen Industrie.

Christoph Hörhan

Gründer des Austrian Health Forum

Mag. Christoph Hörhan

Gründer des Austrian Health Forum
  • Seit 12 Jahren GF von HÖRHAN Strategy Consultants GmbH
  • Davor 10 Jahre in Führungsfunktionen im Bereich Strategie im öffentlichen Sektor und der pharmazeutischen Industrie.
  • Trainerausbildung an der politischen Akademie
  • Ausbildung zum Facilitator an der School of Facilitating Berlin (Zertifikat nach ECA)
  • Universitätslektor
  • Design und Leitung von Beteiligungs- und Programmprozessen (Unternehmen Österreich 2025, Positionspapier Gesundheitswirtschaft, ...)
  • Eingetragener Lobbyist
  • Umfassende Erfahrung in Design und Moderation von Strategieprozessen

Beate Jahn

Senior Scientist, Associate Professor (UMIT Tirol)

Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Beate Jahn PhD

Senior Scientist, Associate Professor (UMIT Tirol)

Academic career history

  • 2007-heute: Leitende Wissenschaftlerin und Dozentin; Institut für Public Health, Medical Decision Making und Health Technology Assessment; UMIT, Hall i.T., Österreich
  • 2011: Gastwissenschaftlerin, Universität Toronto, Kanada; THETA, Kanada
  • 2009-2015: Leitende Wissenschaftlerin, PI bei Oncotyrol Innsbruck, Österreich
  • 2009-15, ’19: Leiterin des Programms für Individualisierte Medizin, UMIT
  • 2016-ongoing: Direktorin, Zertifizierter Lehrgang „Modeling Approaches for HTA”, UMIT
  • 2017: Gaststipendiatin, Zentrum für Health Decision Science, Harvard School of Public Health, USA
  • 2018: Gastwissenschaftlerin, Abteilung für Health Systems Management, Ben-Gurion-Universität Negev, Israel
  • 2018, ’21, ’22, ’23: Dozentin, Gastwissenschaftlerin, Zentrum für Health Decision Science, Harvard School of PH,USA
  • 2019: Dozentin Prasanna School of Public Health, Manipal Academy of Higher Education, Indien
  • 2019-2020: Leitende Wissenschaftlerin, PI bei Oncotyrol Innsbruck, Österreich
  • 2020/ ‘21: Habilitation, Venia “Public Health, Health Data & Decision Science”, Außerordentliche Prof. UMIT

Forschungsbereiche

Public Health, Health Decision Science, Entscheidungsanalyse, entscheidungsanalytische Modellierung und medizinische Entscheidungsfindung, mathematische Modellierung und Simulation, Modellvalidierung, Versorgungsforschung, Health Technology Assessment, vergleichende Wirksamkeitsforschung, Lebensqualitätsforschung, Kosten-Wirksamkeits-Analyse, epidemiologische Risikobewertung, translationale Forschung zur Unterstützung von Entscheidungsträgern

Veröffentlichungen

44 begutachtete Veröffentlichungen, 2 Health Technology Assessment-Berichte, 1 Buchkapitel, 884 Zitationen, Hirsch-Index: 12, 12 mündliche Präsentationen, 104 Posterpräsentationen oder Mitautorenschaft bei mündlichen Präsentationen

Die 4 wichtigsten Einladungen zu Vorträgen auf wissenschaftlichen Konferenzen

  • 2022: Innov. Methods for Integrating Data across Outcomes and Borders, Plenary session ISPOR EU
  • 2021: Targeted COVID-19 Vaccination Strategies: SMDM - COVID-19 Decision Modeling, Virtual
  • 2020: Navigating the pandemic when effective vaccines are in the toolbox J.-Hopkins Univ. Symp.
  • 2019: How does evidence-based prevention work? 4. PRAEVENIRE Gesundheitstage. 15.05.2019
  • 2019: CEA of colorectal cancer screening for Austria HVB health economic lecture series

Auszeichnungen/Preise

  • 2020: ISPOR 2020 Outstanding Chapter Award
  • 2017: Auszeichnung des Tyrolean Research Fund, Österreich
  • 2013: Poster Award der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Lübeck
  • 2012: 1) Poster Award Finalistin, ISPOR; 2) Bester Kurzlehrgang SMDM
  • 2006: 1) PhD Student Paper Award Winter Simulation Conference, USA; 2) Forschungsstipendium, Kanada Zentrum, Österreich; 3) Forschungsstipendium Leopold-Franzens-Universität, Österreich

Peer-Review-Aktivitäten und Mitgliedschaften in Redaktionsausschüssen

Aktuelle Mitgliedschaften: ISPOR, SMDM, Arbeitsgruppe Medical Decision Making (GMDS), ÖGPH, SMDM Bildungsausschuss; vergangene: ISPOR-SMDM Modeling Good Research Practices TF (2010-12), SMDM European Award / Asian Award Committee (2015-16), SMDM Board of Trustees (2015-18), SMDM Nomination Committee (2016-18). Aktuelle präsidiale Aktivitäten:  Vizepräsidentin (VP) SMDM; vergangene: Präsidentin ISPOR AUSTRIA Regionalverband ÖSPOR (2021), VP ISPOR AUSTRIA Regionalverband (2016-17), Präsidentin (2017-21). Tätigkeiten als Ko-Vorsitzende: Scientific Review Comm. Europ. SMDM (2018), SMDM Code of Conduct Special Comm. (2018-20), 18th Europ. SMDM Meeting (2019-20; ‘22), SMDM Europ. Spring Event (2021), SMDM Special TF Anti-Racism, Diversity and Inclusion (2020-21)

  

Peter Kölblinger

Leitender Oberarzt im Universitäsklinikum Salzburg

Priv.-Doz. Dr. Peter Kölblinger MBA

Leitender Oberarzt im Universitäsklinikum Salzburg

Nach Medizinstudium in Wien, England und den USA absolvierte Peter Kölblinger seine Facharztausbildung an der Universitätsklinik für Dermatologie und Allergologie in Salzburg unter den Vorständen Prof. Helmut Hintner und Prof. Johann Bauer. Unterbrochen wurde seine Facharztausbildung durch einen einjährigen translationalen Forschungsaufenthalt in der Arbeitsgruppe von Prof. Reinhard Dummer am Unispital Zürich. Sein klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Dermato-Onkologie, insbesondere das Melanom. Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit hat sich Peter Kölblinger neben immunologischen Veränderungen im Bereich des Mikromilieus von Primärmelanomen im Rahmen eines berufsbegleitenden MBA-Studiums auch mit gesundheitsökonomischen Aspekten moderner onkologischer Immuntherapien beschäftigt, wofür er 2021 mit dem Versorgungsforschungspreis der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV) ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2022 fungierte Peter Kölblinger neben seiner klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit zudem als Generalsekretär der genannten Fachgesellschaft (ÖGDV).

Peter Lehner

Vorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger und Obmann Sozialversicherung der Selbständigen

Peter Lehner

Vorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger und Obmann Sozialversicherung der Selbständigen

Peter Lehner ist seit 1. Jänner 2020 Obmann der neuen Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) und seit 14. Jänner 2020 Vorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger. 1969 in Wels geboren, war Peter Lehner zuvor Obmann-Stellvertreter der Pensionsversicherungsanstalt (PV) und Mitglied der Trägerkonferenz des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger. Lehner war von 2009 bis 2021 Stadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung in seiner Heimatstadt. Der Unternehmer war von 2003 bis 2005 Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft.

Ausbildung

  • 1986-1989: Fremdenverkehrskaufmann, Tourismusfachschule Bad Ischl
  • 1983-1986: Touristikkaufmann, Tourismusfachschule Bad Leonfelden

Berufserfahrung und Funktionen

  • Jänner 2020 bis dato: Obmann, Sozialversicherung der Selbständigen
  • April 2019-Dezember 2019: Vorsitzender des Überleitungsausschusses, Sozialversicherung der Selbständigen
  • 2009-2021: Stadtrat für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Bauen, Stadt Wels
  • 2013-2015: Vizebürgermeister Wels
  • 2006-2019: Obmann-Stellvertreter, Pensionsversicherungsanstalt, Wien
  • 2003-2005: Bundesvorsitzender, Junge Wirtschaft, Wien
  • 2001-2002: Landesvorsitzender, Junge Wirtschaft Oberösterreich, Linz
  • 1994 bis dato: Geschäftsführer, IMPULS Büroservice GmbH, Wels

Martina Löwe

Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe

Mag. Martina Löwe

Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe

Ausbildung

  • 1986-1991: Studium Publizistik und Kommunikationswissenschaften, Politikwissenschaften an der Universität Wien
  • 1992-1994: Hochschullehrgang für Öffentlichkeitsarbeit am Institut f. Publizistik der Universität Wien, Abschluss: Akademisch geprüfte PR-Beraterin
  • 1995: Befähigungsprüfung zum Gewerbe „Werbeagentur“ an der Bundeswirtschaftskammer Wien
  • 1995: Ausbildung zur Kommunikationstrainerin

Berufliche Laufbahn

  • 1986-1990: Freiberuflich journalistisch tätig bei diversen Zeitungen/Zeitschriften wie z.B. Agrar Post, Niederösterreichischer Wirtschaftspressedienst, ÖMVHauszeitung etc.
  • 1990-1992: Verlag Ostag, Redaktionelle Leitung und Produktionsleitung der Verlagsprodukte
  • 1992-1994: Agentur Kommunikations Impulse, Leitung der PR-Abteilung
  • 1994-1995: Agentur escalero, PR-Beraterin
  • 1995-2014: selbständig tätig als Kommunikationsfachfrau, Schwerpunkt: Non profit: Kunden u.a. Verband Wiener Volkshochschulen, VAMED-Einrichtungen zur Onkologischen Rehabilitation, Österreichischer Kneippbund; FulltimeBetreuung der Österreichischen Krebshilfe
  • 2001: Nominierung zum Staatspreis für Public Relations 2001 für das Projekt „Sprachraum ®“ für den Verband Österr. Volkshochschulen
  • Seit 1.1.2015: Geschäftsführung Österreichische Krebshilfe, Projektleitung für Vorsorge-Aktionen „Loose Tie“, „Sonne ohne Reue“ und „don’t smoke“

Ulrike Mursch-Edlmayr

Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer

Mag. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr

Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer

Funktionen

  • Seit 07/2017: Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Mitglied des OSR (Oberster Sanitätsrat)
  • Seit 12/2021: Mitglied der Gesamtstaatlichen COVID-Krisenkoordination GECKO
  • Seit 2015: Aufsichtsrätin OÖG (Oberösterreichische Gesundheitsholding)
  • Seit 2006: Vorstandsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer, des Österreichischen Apothekerverbandes
  • 2015-2016: Managerin des Jahres, VKB-Bank Oberösterreich
  • 2012-2017: Präsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich
  • 2011-2016: Landesobmann-Stellvertreterin der SVA

Beruflicher Werdegang

  • 1999: Konzessionserteilung zum Betrieb der neu errichteten Steyrtalapotheke, Josef-Teufel-Platz 1, 4523 Neuzeug
  • 1990-1998: Angestellte Apothekerin, Mitglied des Vorstandes der Österreichischen Apothekerkammer
  • 1989-1990: Aspirantenausbildung
  • 1984-1989: Univ.-Assistentin am pharmakologischen Institut der Universität Innsbruck und Dissertation bei Prof. DDr. Hans Winkler
  • 1977-1984: Studium der Pharmazie an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck

Michael Müller

Direktor, Geschäftsbereich Leistung & Prävention bei der Sozialversicherung der Selbstständigen

Dr. Michael Müller

Direktor, Geschäftsbereich Leistung & Prävention bei der Sozialversicherung der Selbstständigen
  • Studium der Betriebswirtschaft & Gesundheitswissenschaften
  • Bis 2007: Wissenschaftlicher MA Institut für Organisation & Materialwirtschaft WU WienAb 2008: SVA Leiter Stabstelle Gesundheitsmanagement
  • Ab 2008: SVA Leiter Stabstelle Gesundheitsmanagement
  • Ab 2014: SVA Abteilungsleiter Gesundheitsservice Wien
  • Ab 2021: SVS Direktor Geschäftsbereich Leistung & Prävention
  • Lektor: Meduni Wien, FH Burgenland, FH Wr. Neustadt, MCI Innsbruch, Uni Graz, etc.

Herwig Ostermann

Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH

Ao. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann

Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH

Herwig Ostermann ist seit 1. August 2016 Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG). Zuvor leitete er seit September 2013 die Abteilung für Gesundheitsökonomie an der Gesundheit Österreich GmbH / Geschäftsbereich ÖBIG. Er hält eine Teilzeitprofessur für Health Policy and Administration am Department für Public Health, Health Services Research und Health Technology Assessment an der UMIT Tirol.

Ostermann studierte in Innsbruck und Dublin Internationale Wirtschaftswissenschaften und absolvierte anschließend an der UMIT Tirol das Magister- und Doktoratsstudium der Gesundheitswissenschaften. Ostermann publiziert regelmäßig in Fachzeitschriften und fungiert als Experte in verschiedenen Gremien mit Fokus Gesundheits- und Strukturreform sowie Pandemiebekämpfung.

Dimitra Panteli

Leiterin des Themenbereichs Innovation am Europäischen Observatorium für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik (European Observatory on Health Systems and Policies)

Dr. Dimitra Panteli

Leiterin des Themenbereichs Innovation am Europäischen Observatorium für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik (European Observatory on Health Systems and Policies)

Dimitra Panteli leitet den Themenbereich Innovation am Europäischen Observatorium für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik (European Observatory on Health Systems and Policies). Ziel ihrer Arbeit ist die Unterstützung von evidenzbasierter Gesundheitspolitik und Gesundheitsversorgung. Zuvor war sie Senior Researcher am Fachgebiet Management im Gesundheitswesen der Technischen Universität Berlin mit den Schwerpunkten Gesundheitssystemforschung und Health Technology Assessment (HTA). Dimitra studierte Medizin (Aristoteles-Universität Thessaloniki, Griechenland) und Public Health (Charite Universitätsmedizin Berlin & Technische Universität Berlin). Sie verbrachte das Studienjahr 2016-2017 als Commonwealth Fund Harkness Fellow in Washington, DC.

Stephanie Poggenburg

Leiterin des Referates Wissenstransfer im Präsidium der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM)

Dr. Stephanie Poggenburg

Leiterin des Referates Wissenstransfer im Präsidium der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM)

Berufliches

  • Seit 2018: Ordination für Allgemeinmedizin, Hart bei Graz; österreichweite Lehrordination für Studierende und Ärzt:innen im Turnus, Lehrpraxis im Rahmen des Erweiterungsstudiums Allgemeinmedizin der Medizinischen Universität Graz
  • Seit 2018 Dozentin für Allgemeinmedizin an der Medizinischen Universität Graz, Forschungspraxis der Medizinischen Universität Graz
  • 2015-2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Medizinischen Universität Graz mit den Forschungsschwerpunkten Berufsmotivation  Allgemeinmedizin und integrierte nephrologische Versorgung in der Steiermark

  Vorstandstätigkeiten

  • Leitung des Referates Wissenstransfer im Präsidium der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM)
  • Leitung der Arbeitsgruppe Fachärzt:innenausbildung Allgemeinmedizin in der ÖGAM
  • Vizevorsitzende der Steirischen Akademie für Allgemeinmedizin (STAFAM)

Sonstige Tätigkeiten

  • Mitglied des Beraterstabes (Impfbeirat) des Landes Steiermark im Rahmen der COVID Impfungen
  • Mitglied Datenplattform COVID 19 der GÖG
  • Zahlreiche Fortbildungstätigkeiten, u.a. im Rahmen der ÖGAM Talks , vielgesundheit.at, big5 health, ÖGIT etc.

Beate Prettner

Kärntner Landesrätin für Gesundheit, Krankenanstalten, Pflege und Tierschutz

LR Dr. Beate Prettner

Kärntner Landesrätin für Gesundheit, Krankenanstalten, Pflege und Tierschutz

Die Allgemeinmedizinerin und Fachärztin für Geburtshilfe und Gynäkologie wechselte 2010 als Landesrätin in die Kärntner Landesregierung. Seit 2013 ist sie u. a. Referentin für Gesundheit und Pflege.

Ulrich Radda

Regionalleiter Medizinischer Dienst der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK)

Dr. Ulrich Radda

Regionalleiter Medizinischer Dienst der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK)

Ausbildung

  • 1991-2002: Medizinstudium an der Karl-Franzens-Universität Graz vertiefte Ausbildung für Kinderheilkunde bei Univ.-Prof. Dr. Reinhold Kerbl
  • 29.11.2002 Abschlussprüfung des Doktoratstudium über die Studienrichtung Medizin an der Karl-Franzens-Universität in Graz

Beruflicher Werdegang

  • 01.03.-30.04.2003: Turnusarzt an der Unfallchirurgischen Lehrpraxis von Dr. Gerd Köhler in der Riedergasse 3, 9620 Hermagor
  • 01.05.-31.10.2003: Turnusarzt im UKH Klagenfurt, Waidmannsdorferstr. 35, 9020 Klagenfurt
  • 01.11.2004-30.04.2006: Turnusarzt im LKH Villach, Nikolaigasse 43, 9500 Villach mit Nachmeldung zur Besetzung einer Ausbildungsstelle im Fach Innere Medizin in der Zeit von 01.03.2005. – 31.08.2005 durch Prim. Dr. Harald Wimmer
  • 17.12.2005: erfolgreiche Beendigung des zwölfwöchigen arbeitsmedizinischen Lehrganges der Linzer Akademie für Arbeitsmedizin mit abschließend bestandener Prüfung
  • 21.01.2006-28.01.2006: Teilnahme am Ausbildungskurs für Notfallmedizin in Bad Hofgastein mit anschließend positiv abgelegter Prüfung
  • Seit 27.01.2006: Erhalt des aktuellen Fortbildungsdiploms der DFP
  • 03.03.2006-30.06.2006: Teilnahme an vier transthorakalen Echokardiographiekursen der ÄK Kärnten, geleitet von Prof. Dr. Dusleag
  • 24.04.2006: Erfolgreich abgelegte Prüfung zum Arzt für Allgemeinmedizin
  • 06.10.2006: Teilnahme am Duplexsonographiekurs der Karotis unter Univ.-Prof. Dr. Andrea Willfart-Ehringer, Univ.-Prof. Dr. Michael Gschwandtner
  • 01.05.2006-10.08.2007: Assistenzarzt der Abteilung Innere Medizin im Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt, Völkermarkterstr. 15 – 19, 9020 Klagenfurt
  • 11.08.2007-31.04.2008: Sekundararzt und Notarzt an der Internen Abteilung des Krankenhauses der Diakonie in Waiern/Feldkirchen
  • 28.09.2007-30.09.2007: ERC Advanced Life Support Provider Course in Velden
  • 01.11.2007-03.11.2007: European Paediatric Life Support Course in St. Georgen am Längsee
  • 01.05.2008: beschäftigt an der Lungenabteilung, Klinikum Klagenfurt, Feschnigstr. 11, 9020 Klagenfurt
  • 01.08.2012-30.09.2015: Lungenfacharzt an der Lungenabteilung, Klinikum Klagenfurt, Feschnigstr. 11, 9020 Klagenfurt
  • 11/2011: Kurs für interventionelle Pneumologie Graz
  • 11/2012: Teilnahme an: IPF Research (Lungenfibrose Kongress), sämtliche Advisory Reports und Lungenfibrose Kongressen
  • 04-06/2013: „Train the Trainer“, Klagenfurt
  • 04-12/2013: Leiter der Allergieambulanz der Lungenabteilung Klagenfurt
  • Seit 07/2013: Mitglied der „Small airway Focus“ – Gruppe
  • 09/2013: Leiter des Kompetenzzentrums für Alpha-I-Antitrypsinmangel des Landes Kärnten
  • 01.01.2014: Leiter der Spezialambulanz für interstitielle Lungenerkrankungen Klinikum Klagenfurt
  • 10/2014-01/2016: Oberarzt an der pulmologischen Abteilung des Humanomed Zentrums Althofen
  • Seit 10/2014: Konsiliarfacharzt in der Privatklinik Villach (mit Privatordinationen) Konsiliarfacharzt im Kurzentrum Bad Bleiberg
  • 28.12.2015: Abschluss der Weiterbildung und Erhalt des Diploms für Pneumologische Rehabilitation und Diploms für ambulante kardiologische Rehabilitation
  • 01/2016-07/2017: EOA und stellvertretender Leiter der Abteilung für pulmologische Rehabilitation im Humanomed Zentrum Althofen
  • Seit 30.05.2017: allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Allgemeinmedizin und Lungenheilkunde
  • 07/2017-12/2018: Betriebsarzt des Humanomed Zentrum Althofen
  • Seit 12/2018: Regionalleiter Medizinischer Dienst, Österreichische Gesundheitskasse, Landesstelle Kärnten
  • Seit 03/2020: Landesimpfkoordinator Kärnten

Johannes Rauch

Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

BM Johannes Rauch

Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Politischer Werdegang

  • Seit 1985: Mitarbeit bei den Grünen
  • 1990-1996: Umweltgemeinderat in Rankweil
  • 1997-2021:Vorstandssprecher der Vorarlberger Grünen
  • 2000-2014: Landtagsabgeordneter
  • 2004-2014: Klubobmann der Landtagsfraktion
  • 2014-2022: Mitglied der Vorarlberger Landesregierung (Landesrat)
  • Seit 03/2022: Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Beruf

  • 1997-2004: Arbeitsinitiative für den Bezirk Feldkirch (ABF)
  • 1986-1997: Dipl. Sozialarbeiter in den Bereichen Sozialpsychiatrie, Arbeitslosenbetreuung, Schuldnerberatung
  • 1981-1985: Pfarrgemeinde, Rankweil
  • 1976-1980: Volksbank, Rankweil

Ausbildung

  • 1983-1987: Akademie für Sozialarbeit, Bregenz, Diplom-Sozialarbeiter
  • 1980: Zivildienst Rotes Kreuz
  • 1973-1976: Handelsschule, Feldkirch
  • 1969-1973: Hauptschule, Rankweil
  • 1965-1969: Volksschule, Rankweil

Katharina Reich

Chief Medical Officer und Leiterin der Sektion VII Öffentliche Gesundheit und Gesundheitssystem im BMSGPK

SC Dr. Katharina Reich

Chief Medical Officer und Leiterin der Sektion VII Öffentliche Gesundheit und Gesundheitssystem im BMSGPK

Berufliche Erfahrung

  • Seit 12/2020: Sektionsleitung VII Öffentliche Gesundheit und Gesundheitssystem BMSGPK, Chief Medical Officer
  • 2019-11/2020: Stellvertretende Ärztliche Direktorin, Klinik Hietzing
    • Einsatzleitung des Corona-Krisenstabs seit 03/2020
    • Entwicklung eines Fachstabs für die Kollegiale Führung
  • 2018-2019: Tätigkeit im Wiener Gesundheitsverbund, Klinik Hietzing
    • Stabstelle Medizinische Leistungsplanung der Kollegialen Führung: Projektverantwortung, Struktur-und Prozessentwicklung, Reorganisationsprojekte im Rahmen der Ziel- und Gesamtplanung des WiGeV für die Klinik Hietzing
    • Ärztliche Tätigkeit als Allgemeinmedizinerin an der Abteilung für Notfallmedizin, Klinik Hietzing (Leitung Prim. Moritz Haugk)
  • 2013-2018: Ärztliche Direktorin, KH Barmherzige Brüder Wien
  • 2010-2013: Stabstelle der Ärztlichen Direktion für Patientensicherheit und klinisches Risikomanagement, KH Barmherzige Brüder Wien
  • 2009-2013: KTQ®- Erst- und Rezertifizierung, KH Barmherzige Brüder Wien (Leitung des QM-Bereiches Sicherheit)
  • 2008-2013: Tätigkeit als hygienebeauftragte Ärztin, KH Barmherzige Brüder Wien
  • 2008-2013: Vertretungstätigkeit/Notarzttätigkeit in diversen Ordinationen in Wien und Burgenland (Seewinkel)
  • 2007-2011: Stationsärztin einer interdisziplinären Sonderklassestation und der Allgemeinen Ambulanz, Krankenhaus Barmherzige Brüder Wien

Studium und Ausbildung

  • 09/2020-10/2021 (dzt. pausiert): „Health Care Management”, WU-Executive-Academy
  • 01/2020-01/2021: „Medizin und Management“, Wiener Gesundheitsverbund
  • 2010: ÖÄK-Diplom für klinisches Risikomanagement, ÖQMed Wien
  • 2008-2010: ÖAK-Diplom für Krankenhaushygiene, MUW MedUniWien und Universitätsklinikum Graz
  • 2006: Ausbildung zur Notärztin, Heeresspital Wien (Refresher-Training 2x jährlich)
  • 02/2007: Ius Practicandi
  • 2004-2007: Turnus für Allgemeinmedizin- KH Barmherzige Brüder Wien, St. Anna Kinderspital, Wien, AKH Wien und Vinzenzgruppe Wien
  • 1997-2003: Tätigkeit in Wahlarztordination für Allgemeinmedizin, 1030 Wien, studiumsbegleitend - Assistenztätigkeit, Administration, Kommunikation
  • 1996-2003: Studium der Humanmedizin, MUW
    • Intensivpraktikum Anästhesie und Innere Medizin im AKH Wien
    • Wahlfach „Notfallmedizin“ – Spezialbereich Patientenschulung zur Eigenversorgung mit halbautomatischen Defibrillatoren
  • 1988-1996: AHS, humanistischer Zweig, Bundesgymnasium 1160 Wien
  • 1984-1988: Volksschule, 1140 Wien

Weiterbildungen, Fortbildungen (Auszug)

  • 2015-2018: Prozessentwicklung nach Lean-Management Methoden, „Lean Healthcare“:
    • Führungskräfteworkshop Lean Healthcare, Fa. LeanGo, Berlin
    • Lean Healthcare-Werkstatt Fa. LeanGo, Berlin
    • Besuch weiterer spezifischer Lean-Healthcare-Workshops und Veranstaltungen: Fa. LeanGo (DE), Nordstern- Institut (DE), Walker- Project (Schweiz), Porsche- Consulting (DE)
  • 2011 und 2012: Projektleiter-Qualifizierung und Führungskräfteseminar für die Projektauftraggeberrolle, Fa. „Next Level Consulting“

Vortragstätigkeit, Mitgliedschaften, Kenntnisse und Interessen

  • 2019: China- Gruppendelegation im Rahmen eines Kooperationsprogramms der Chinesischen Regierung mit dem WiGeV, Visitation, Vortragstätigkeit
  • 2017: Indien- Visitation aller Einrichtungen des Hospitalordens der Barmherzigen Brüder
  • seit 2012: nebenberufliche Vortragstätigkeit und Projektleitung
    • Trainerin und Coach zum Thema Human Ressource Management, Sicherheitsschulungen und Team- Trainings zum Thema Patienten- und Mitarbeitersicherheit
    • Kliniken in Deutschland, Österreich, Projekte zum Thema Fehler-und Konfliktkultur
  • Vortragstätigkeit laufend
    • Laufende allgemeine Vortragstätigkeit an Kongressen und Tagungen zu Themen wie Patientensicherheit, Hygiene, Führungskräfteentwicklung, Lean Management
  • Mitgliedschaften
    • neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen e.V., Aufsichtsratsmitglied seit 2018
    • Österr. Gesellschaft für Neuraltherapie
    • Vorstandsmitglied Plattform Patientensicherheit
    • Organisation und Ständiges Mitglied der Ärztlichen Direktoren-Konferenz Wien bis 2018

Erika Richtig

Fachärztin an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie, Med Uni Graz und Vorstandsmitglied der Österreichischen Krebshilfe

Univ. Prof. Dr. Erika Richtig

Fachärztin an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie, Med Uni Graz und Vorstandsmitglied der Österreichischen Krebshilfe

Ausbildung

  • 1977-1983: Studium der Medizin an der Karl-Franzens-Universität in Graz
  • 06/1983: Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde
  • 08/1983-11/1986: Turnusärztin im Schwerpunktkrankenhaus Oberwart (Gynäkologie und Geburtshilfe, Pädiatrie, Chirurgie, Innere Medizin, Radiologie)
  • 12/1986: Ernennung zur praktischen Ärztin
  • 01/1987-12/1991: Ausbildung zur Fachärztin für Dermatologie und Venerologie an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie und an der Klinischen Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie an der Medizinischen Universität Graz
  • 01/1992: Ernennung zur Fachärztin für Dermatologie und Venerologie
  • 05/1992: Facharztprüfung in Salzburg
  • 06/2006: Habilitation zur Privatdozentin für Dermatologie und Venerologie an der Medizinischen Universität Graz
  • 01/2016: Ernennung zur Universitätsprofessorin für Dermatologie und Venerologie

Weitere Ausbildungen

  • 2009-2022: Zertifizierungskurs Medikamentöse Tumortherapie in der DermatoOnkologie, Refresher - Kurs Dermato-Onkologie
  • 2014-2022: GCP Kurs (good clinical practice)
  • 2014: GCP und Forschungsrecht
  • 2014: Praxisbezogenes Kommunikationstraining für Turnusärzte
  • 2012: Dialog im Führungsalltag
  • 2011: Schmerztherapie
  • 2011: Dienstrechtliche Bestimmungen der Kages
  • 2010: Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung - Medientraining für Wissenschafter:innen
  • 2010: F.L.u.G.: Führen, leiten und gemeinsamer Erfolg
  • 2009: Führungskräftworkshop der MUG
  • 2008: Führungskräftekurs der Medizinischen Universität Graz
  • 2008: Methodik klinischer Prüfung in der Onkologie

Weitere berufliche Laufbahn

  • 01/1992-11/2021: Leitende Oberärztin und Fachärztin an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie, Funktionsoberärztin
  • 02/2010-11/2021: Leiterin des Tumorboards Dermatoonkologie
  • Seit 2018: Leiterin des Subzentrums Haut des CCC/Hautkrebszentrum Graz
  • Derzeitige Tätigkeit: PI in klinischen Studien (Phase I-III)

Weitere berufliche Tätigkeiten

  • Mitglied in den Klinik- und in Universitätsausschüssen betreffend Melanom
  • Mitglied bei Habilitationskommissionen
  • Gutachterin für Habilitationsverfahren

Wissenschaftliche Schwerpunkte

  • Malignes Melanom: Epidemiologie, Früherkennung, adjuvante und palliative Therapie unter besonderer Berücksichtigung der Interdisziplinarität Melanom und Schwangerschaft

Weitere Tätigkeiten

  • Seit 06/1995: Ärztliche Leiterin der Vorsorgeaktionen .sun.watch. und .run.watch. der Universitätshautklinik mit der Österreichischen Krebshilfe Steiermark und Partnern
  • Seit 06/2001: Ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Österreichischen Krebshilfe Steiermark
  • 2011-2015 und 2019-2021: Ehrenamtliche Präsidentin der Österreichischen Krebshilfe Steiermark
  • Seit 2022: Ehrenamtliche stellvertretende Sekretärin der Österreichischen Krebshilfe Dachverband

Unterrichtstätigkeit

  • Seit 1987: Vorlesungen und Praktika für Medizinstudentinnen und -studenten an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie
  • Seit 2011: Referentin im Caritas Lehrgang Palliative Care  

Preise

  • 1988: 2. Platz beim Anton Buck Preis für die beste medizinische Lehrveranstaltung (gemeinsam mit P. Auer-Grumbach und J. Smolle)
  • 2020: Gewinn des MSD Join4Care Preises (mit dem Team Dermatoonkologie der Hautklinik Graz)

Auszeichnungen

  • 11/2015: Verleihung des goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark für die ehrenamtliche Tätigkeit bei der Österreichischen Krebshilfe Steiermark

Sabine Röhrenbacher

Geschäftsführerin des Bundesverbands Selbsthilfe Österreich (BVSHOE)

Mag. (FH) Sabine Röhrenbacher

Geschäftsführerin des Bundesverbands Selbsthilfe Österreich (BVSHOE)
  • Kommunikationswirtschaftsstudium - Schwerpunkt integrierte Unternehmenskommunikation
  • 10 Jahre Karriere in der Privatwirtschaft
  • Seit 2018 beim Bundesverband Selbsthilfe Österreich (BVSHOE)
  • Seit über 20 Jahren aufgrund familiärer Betroffenheit in der Selbsthilfe engagiert
  • Fokus: Stärkung der Selbsthilfe, übergeordnete Patient:innenanliegen, kollektive Patienten:innenbeteiligung

Heidrun Thaiss

Honorarprofessorin der Technischen Universität München/Sport- und Gesundheitswissenschaften

Prof. Dr. Heidrun Thaiss

Honorarprofessorin der Technischen Universität München/Sport- und Gesundheitswissenschaften

Prof. Dr. Heidrun Thaiss wurde an der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg promoviert. Nach pädiatrischer Facharztausbildung an der Universitäts-Kinderklinik Freiburg und begleitender wissenschaftlicher Tätigkeit mit dem Schwerpunkt Hämostaseologie folgten Stationen im Öffentlichen Gesundheitsdienst mehrerer Bundesländer. Danach verantwortete sie im Schleswig-Holsteinischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung die Leitung der interministeriellen Leitstelle Prävention und Gesundheitsförderung sowie zahlreiche weitere Funktionen, wie z.B. die der Landesbeauftragten für Ernährung und der Fachaufsicht über die Kinder- und Jugendärztlichen Dienste in den Gesundheitsämtern. Von 2015 bis 2021 leitete sie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Ressortforschungsbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). 2020 wurde sie von der TU München zur Honorarprofessorin für Health Promotion bestellt. Seit 2023 ist sie Präsidentin der Dt. Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin und Vorstandsvorsitzende des Nationalen Aktionsbündnisses Impfen.

Angelika Winzig

Abgeordnete zum Europäischen Parlament

Dr. Angelika Winzig

Abgeordnete zum Europäischen Parlament

Ausbildung

  • 1982-1987: Diplomstudium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien (Mag. rer. soc. oec.)
  • 1987-1989: Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien (Dr. rer. soc.oec.)

Beruflicher Werdegang

  • 1990-1996: Marketing & Strategie Managerin, BASF, Ludwigshafen in dieser Funktion 3 Jahre verantwortlich für Europa, anschließend verantwortlich für Nord- und Südamerika und Südostasien
  • Seit 1997: Geschäftsführende Gesellschafterin, Powder Tech Dr. Winzig GmbH mit Firmensitz in Redlham tätig im Bereich Oberflächentechnik Pulverbeschichtungen

Politische Funktionen

  • Seit 2020 ÖVP Delegationsleiterin im Europaparlament
  • Seit 2019 Co-Vorsitzende der überparteilichen KMU-Arbeitsgruppe im Europäischen Parlament
  • Seit 2019 Abgeordnete zum Europäischen Parlament
  • Seit 2017 stellvertretende Klubobfrau im ÖVP Nationalratsklub
  • Seit 2011 Vizepräsidentin SME Europe (Small and Medium Entrepreneurs of Europe) des Europäischen Wirtschaftsbundes
  • Mitglied des Bezirksparteivorstandes der ÖVP Vöcklabruck
  • 2017-2019 Budgetsprecherin ÖVP und Vorsitzende des Budgetausschusses im Nationalrat
  • 29.10.2013 - 2019 Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat, ÖVP
  • 01.06.2010 – 28.10.2013 Mitglied des Bundesrates, ÖVP
  • 2007-2019 Bezirksobfrau des Österreichischen Wirtschaftsbundes Vöcklabruck
  • 2004-2020 Bezirksobfrau der Wirtschaftskammer des Bezirkes Vöcklabruck

Thomas Wochele

Ärztlicher Leiter der Caritas Wien

Dr. Thomas Wochele

Ärztlicher Leiter der Caritas Wien

Berufliches

  • Seit 04/2015: Ärztlicher Leiter der Caritas der Erzdiözese Wien
  • Co Investigator beim Ludwig Boltzmann Institut für Digital health and patient safety
  • Arzt für Allgemeinmedizin, Psychiater, Psychotherapeut
  • Davor tätig als Oberarzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin am Universitätsklinikum Tulln und als Wahlarzt in eigener Praxis

Sonstige aktuelle Tätigkeiten

  • Mitglied des Obersten Sanitätsrates
  • Advisory board Austrian Health Forum
  • Advisory board Forum Alpbach ( Gesundheitsgespräche)
  • Zuständig für die „AG Ethik in der Psychiatrie“ in der ÖGPP

Vorstandstätigkeiten

  • Plattform Patientensicherheit
  • Anton Proksch Institut
  • Kriseninterventionszentrum
  • Milton Erickson Gesellschaft

Aktuelle Schwerpunkte der Tätigkeit in der Pandemie

  • Mitglied des Krisenstabs der Caritas der ED Wien
  • Verantwortlich für das betriebliche Gesundheitsmanagement / Arbeitsmedizin, Hygiene Gewaltprävention etc. in den Einrichtungen der Caritas der ED Wien
  • Verantwortlich für das medizinische Konzept der Einrichtungen der Caritas der ED Wien
  • Einführung von telemedizinischen Lösungen zur Versorgung von BewohnerInnen in Pflegewohnhäusern in der Pandemie & Begleitforschung

Thyra de Jongh

Principal Consultant bei Technopolis BV

Thyra de Jongh PhD

Principal Consultant bei Technopolis BV

Thyra de Jongh is an independent consultant (Thyra Health Insights) with over 18 years of experience in health research and consulting. She is an expert in pharmaceutical innovation and regulation, health policy and systems analysis, and global health. In 2021, she led a study for the European Commission, providing a comparative analysis of medicine shortages in Europe and developing policy recommendations to improve supply chain security. She is currently part of a team of experts assisting the Austrian government on the formulation of policies to improve resilience and security of the pharmaceutical supply chain in Austria, focusing in particular on addressing medicines shortages.

Between 2014 and September 2023, Thyra worked as a principal consultant at Technopolis Group. During this time she led evaluations, impact assessments and studies on different aspects of the pharmaceutical ecosystem, from biomedical research and medicinal product development to pharmaceutical regulation and patient access. Clients have included the European Commission and Parliament, national governments and research funders, multilateral agencies and not-for-profit institutions.

Prior to joining Technopolis, Thyra worked for five years as an independent international health consultant. During this time, she conducted evaluations and studies for the World Health Organization, the Global Fund, UNAIDS and various other clients.

She holds Master degrees in Chemistry (University of Amsterdam, distinction) and International Health Management (Imperial College London, distinction) and a PhD in Biochemistry (University of Leiden). She has a track record of academic publications. Thyra is a Dutch national and is fluent in Dutch and English, whilst undertaking pitiful attempts to learn some Polish.

Gemeinsam Visionen umsetzen …

... mit den wichtigsten Partnern des österreichischen Gesundheitswesens! Die Sponsoren und Partner des Austrian Health Forum engagieren sich nicht nur als bloße Unterstützer, sondern übernehmen aktiv Verantwortung für die Bedürfnisse und Herausforderungen des österreichischen Gesundheitswesens. In enger Zusammenarbeit mit Vertreter:innen aus Politik, Sozialversicherung und Praxis entwickeln sie konkrete Anwendungsbeispiele aus den Initiativen des Austrian Health Forum. Unsere Partner setzen sich dafür ein, die Gesundheitsversorgung in Österreich kontinuierlich zu verbessern und innovative Lösungen zu finden, die auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind. Wir sind stolz darauf, folgende Partner an unserer Seite zu haben: